Wissenschaftliche Kooperationen
Forschung, Vermittlung und Schutz der öffentlichen Gesundheit
Anwendungsbereich
Diese Richtlinie gilt für:
- Kooperationen mit Universitäten und akademischen Einrichtungen
- Kooperationen mit öffentlichen und privaten gemeinnützigen Forschungseinrichtungen
- Beiträge von Forschenden und Forschungsgruppen
- Kooperationen mit wissenschaftlichen Fachzeitschriften
- Projekte zur öffentlichen Vermittlung mit institutionellen Portalen der öffentlichen Gesundheit
Wissenschaftliche Kooperationen verfolgen keinen werblichen oder kommerziellen Zweck.
Ziele der wissenschaftlichen Kooperationen
- die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung zugänglich machen
- den Dialog zwischen der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der Gesellschaft fördern
- der Fehlinformation in den Bereichen Gesundheit und Ernährung entgegenwirken
- eine informierte Entscheidungsfindung im Bereich der öffentlichen Gesundheit fördern
- durch evidenzbasierte Information zur Prävention beitragen
Maßgebliche wissenschaftliche und ethische Grundsätze
Jede wissenschaftliche Kooperation muss sich an folgende Grundsätze halten:
- methodische Strenge
- Transparenz der Quellen
- Überprüfbarkeit der Evidenz
- Fehlen erheblicher Interessenkonflikte
- redaktionelle Unabhängigkeit
- vorrangiges Interesse an der öffentlichen Gesundheit
Arten der Kooperation
Wissenschaftliche Kooperationen können umfassen:
- Verbreitung der Ergebnisse wissenschaftlicher Studien
- Veröffentlichung populärwissenschaftlicher Artikel auf Grundlage peer-reviewter Literatur
- publikumsgerechte Aufbereitung zuvor veröffentlichter wissenschaftlicher Inhalte
- Informations- und Präventionsprojekte im Bereich der öffentlichen Gesundheit
- fortlaufende redaktionelle Kooperationen
Alle Inhalte sind mit überprüfbaren bibliografischen Angaben versehen.
Bewertungsprozess
Vorschläge für wissenschaftliche Kooperationen unterliegen einem strukturierten Prozess, der Folgendes umfassen kann:
- vorläufige Bewertung des Vorschlags
- Prüfung durch den Wissenschaftlichen Beirat
- Überprüfung der wissenschaftlichen und ethischen Kohärenz
- mögliche redaktionelle Überprüfung
Die Einreichung eines Vorschlags garantiert nicht automatisch dessen Genehmigung oder Veröffentlichung.
Rolle des Wissenschaftlichen Beirats
Der Wissenschaftliche Beirat von LIFE Science Tube erfüllt folgende Aufgaben:
- methodische Aufsicht über die Kooperationen
- Unterstützung bei der wissenschaftlichen Bewertung der Inhalte
- Sicherstellung der Übereinstimmung mit der angewandten wissenschaftlichen Methode
- Gewährleistung des Interesses an der öffentlichen Gesundheit
Verbreitung und Teilen von Inhalten
Genehmigte wissenschaftliche Inhalte können:
- auf LIFE Science Tube veröffentlicht werden
- auf wissenschaftlichen oder institutionellen Portalen geteilt werden
- mit ordnungsgemäßer Quellen- und Autorenangabe zitiert werden
- zu Vermittlungszwecken aufbereitet werden, ohne ihre wissenschaftliche Bedeutung zu verändern
Etwaige Lizenzen und Urheberrechte werden stets gewahrt.
Leitprinzip:
Die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Information ist ein wesentliches Instrument zum Schutz der öffentlichen Gesundheit.

